Luv und Lee sind Bezeichnungen für die dem Wind zu - und abgewandte Seite des Schiffes.
Wo nun Luv und wo nun Lee ist, findet der Moses meist auf seiner ersten Fahrt heraus,
wenn er, bei steifer Briese und rauer See, Neptun seinen Tribut zollt.
Für alle, die dazu noch keine Gelegenheit hatten, sei gesagt:
"Im Hafen und auf See spuckt ein Seemann stets nach Lee"

Der Shantychor "LUV & LEE" ist im April 1989
im Marinearsenal Kiel gegründet worden.
Über den Beginn schreibt die Chronika:
„Wir hofften, dass zu unserer
Gründungsveranstaltung wenigstens
0, 1 Prozent der Belegschaft kommen würden.
Es kamen aber nur 0,01 Prozent.
Das waren Karl-Heinz Bull und Gerhard Lüthje.
Aber es wurden mehr und im Dezember,
wir konnten schon fünf Lieder,
erfolgte der erste Auftritt,
mit vierzehn Sängern und Sängerinnen."

Sängerinnen, was sollen den die in einem Shantychor?
Noch heute hält sich hartnäckig das Gerücht, dass bei „LUV & LEE“
Frauen nur wegen ihrer Führerscheine aufgenommen wurden.
Das ist natürlich reines Seemannsgarn.

Seine große Offenheit hat den Chor bisher stets ausgezeichnet.
So wurde das Klang- und Erscheinungsbild in den vergangenen Jahren,
durch unterschiedlichste instrumentale Begleitung und bunte,
sogar internationale Zusammensetzung geprägt.
Gegenwärtig proben 35 Aktive die ca. 100 Shantys und Seemannslieder
um sie jährlich auf 20 bis 30 Auftritten zu unterschiedlichsten Anlässen darzubieten.

Wenn Ihr mehr wissen wollt, nehmt das Steuerrad in die Hand
und Kurs auf die nächste Seite.

Gute Reise