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6. Kieler Hafenfest
( ein Bericht von Peter Wilke )
Ein Wochenende, welches man nicht so schnell vergisst.
25000 Besucher waren insgesamt zwischen Hindenburgufer und Hörn unterwegs.
Wir hatten vier Auftritte an zwei Tagen zu leisten. Allerdings bei allerschönstem
Sommerwetter.

Zum Auftakt, Samstag 14.00 Uhr auf der Bühne am Reventlowplatz, wir
hatten gerade mit unserem Auftritt begonnen, näherten sich uns allen
sehr bekannte Gesichter.
Der Shantychor der Wasserschutzpolizei NRW aus Duisburg war angereist,
um an diesem Wochenende auf der "Gorch Fock" aufzutreten.
Glücklicherweise hat niemand von uns auf der Bühne die Fassung
verloren, denn ein so schnelles Wiedersehen mit unseren Freunden hatte
keiner erwartet.

Wir hatten doch erst im Mai ein wunderbares Benefizkonzert gemeinsam gestaltet.
Da waren doch wieder die Finger unseres erster Vorsitzenden im Spiel.
Viel Zeit für eine zünftige Wiedersehensfeier blieb uns nicht.
Der nächste Auftritt beim Sommerfest im "Prof. Weber - Haus"
musste bestritten werden.
Kurz entschlossen nahmen wir unsere Duisburger Freunde dorthin mit.
Die Begrüßung durch die Heimleitung wurde sehr feierlich.
Waren wir doch inzwischen im 10. Jahr für diese Einrichtung tätig.
Nun sollte es losgehen.

Doch was war das? Während die Duisburger sangen, fiel plötzlich
die Heimtechnik aus.
Schön, dass wir unsere Anlage mitgeführt hatten. Kurzer Umbau
und es ging weiter.
Zum Abschluss sangen wir noch einige Stücke gemeinsam und hinterließen
ein dankbares Publikum.
Mit Steak und Frischgezapftem gestärkt, war der Elan noch lange nicht
erloschen.
Auf zur "Wiker Post", da kann man gut und günstig essen,
wusste Gerd.
Es wurde ein fabelhafter Abend mit wunderbarem Gesang.
Nicht nur Seemannslieder und Shantys, nein, Volks- und Trinklieder, Parodien
und Solovorträge.
Es wollte gar kein Ende nehmen.
Ein Abschiedslied nach Mitternacht gesungen für die Wirtsleute und
dann aber ab in die Koje. Sonntags, wo sich die meisten Menschen morgens,
in ihren Betten,
noch einmal auf die andere Seite drehen, stand das Aufbaukommando schon
wieder bereit um unsere Ausrüstung für den nächsten Auftritt
zu verladen.
Musikalischer Frühschoppen am "Haus des Kurgastes" in
Stein.
Eine nun schon traditionelle Einrichtung.
Wenn "LUV & LEE" singt, kommen die Gäste, um für
einige Stunde gut unterhalten zu werden und gleichzeitig die Gastronomie
des Hauses zu genießen.
Dazu hatten wir natürlich keine Zeit. Abbauen, Hänger beladen,
zurück nach Kiel.
Die Meisten erst einmal nach Hause. Aber nicht einschlafen, sonst verpasst
ihr noch den Höhepunkt des Wochenendes.
Andere zu unseren Duisburger Freunden auf die "Gorch Fock".

Was für eine Kulisse und dazu "OPEN SHIP".
Einen schöneren Rahmen hätten die Duisburger nicht haben können.
Der immer wieder fordernde Applaus des Publikums war ihnen gewiss.
Schön, dass wir auch dabei waren.
Lebt wohl, bis auf ein anderes Mal und bringt mehr Zeit mit.

Nun hatten wir es nicht mehr so weit bis zum nächsten Auftritt.
Die Blücherbrücke, mit der "Gorch Fock", war Schauplatz
für das Großchorkonzert.
200 Sänger, Sängerinnen und Musiker hatten Aufstellung genommen
um unter der bewährten musikalischen Leitung von Gerhard Lüthje
das einstündige Konzert zu bestreiten.
Die Vorträge der Solisten und des Großchores wurden mit viel
Beifall bedacht.
Schade, dass eine Stunde nicht länger ist!
Mit der Flaggenparade an Bord der "Gorch Fock" klang für
uns ein anstrengen schönes Wochenende aus.
Ein Scheidebecher noch am Reventlowplatz und dann Gute Nacht.
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