|
Konzertreise nach Duisburg vom 03. bis
05. Oktober 2003
Unter
dem Motto "Shanty's im Binnenland" hatte der Shantychor der
Wasserschutzpolizeidirektion NRW aus Duisburg, zu einem gemeinsamen Konzert,
in den Bürgerhof "Steinhof" eingeladen.
Da hieß es wieder einmal früh aus der Koje, denn der Törn
begann um sechs Uhr im Marinestützpunkt Kiel.
Alle waren rechtzeitig an Bord und die Reise konnte beginnen.
Mit guter Laune und frohen Erwartungen im Gepäck waren wir, rechtzeitig
zum Mittagessen, bei unseren Duisburger Freunden.Der Empfang begann mit
einem Überraschungsgeschenk für jedes Chormitglied. Mittagessen
und Einlaufbier taten nach der Reise wirklich gut und die anschließende,
Ruhepause im Hotel, hat allen wohl getan.
Inzwischen waren auch die Freunde vom Sylter Shantychor angekommen um
zum Begrüßungsabend im Probenlokal der Wasserschutzpolizei
aufzubrechen.
In feucht - fröhlicher Runde wurden Gedanken und Lieder ausgetauscht.
Eine herrliche Stimmung, die immer wieder von einzelnen Vorträgen
angeheizt wurde und unvergesslich bleiben wird.
Es war gar nicht so einfach, die letzten Nachtschwärmer einzufangen
und
zurück an Bord zu bringen, denn der nächste Tag hielt ja ein
volles Programm für uns bereit.
Am Vormittag fanden wir uns alle, zu einer Fahrt der guten Laune, auf
einem Ausflugsschiff wieder.
Dank der musikalischen
Unterstützung unserer Musiker konnten zahlreiche Shanty's und Seemannslieder
vorgetragen werden und die Vorführungen der Feuerwehr und ei.
Wir Küstenbewohner staunten nicht schlecht über die Ausdehnung
des Duisburger Binnenhafens. Die Wasserschutzpolizei aus Duisburg truge
zu dem sehr kurzweiligen Erlebnis bei.
Der Käpten , der Stürmann , der Bootsmann
und Ick !

Der schwarze Korsar
Nun
aber wurde es langsam ernst.
Um fünfzehn Uhr fuhren wir zum gemeinsamen Auftritt in den "Steinhof".
In der gut besuchten Auftrittshalle wurde von allen Beteiligten ein stimmungsvolles
Konzert geboten.
Die Veranstalter hatten sich viel Mühe gegeben, die noch nicht fertiggestellten
Räumlichkeiten, mit einem angenehmenmaritimen Ambiente zu versehen.
Unsere Freunde aus
Duisburg und Sylt glänzten mit sehr gut vorgetragenem,mehrstimmigen
Gesang.
Dafür konnten wir wieder einmal mit unserem schwungvollen, lebhaften
und von kleinen Showeinlagen durchsetzten Programm glänzen.
Besonders der nach der Pause, in bunter Piratenkluft vorgetragene Programmteil,
begeisterte das Publikum und fand Anerkennung bei unseren Freunden.Gäste
von der dänischen Marine, die auf Einladung der Wasserschutzpolizei
Duisburg der Veranstaltung beiwohnten, waren so begeistert,
dass sie spontan alle beteiligten Chöre zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung
nach Kolding einluden.
Zum Höhepunkt der Veranstaltung wurde der gemeinsame Vortrag von
drei Stücken, die jeweils von einem anderen Chorleiter dirigiert
wurden.
Der Austausch von Gastgeschenken führte uns nun allmählich zum
Abschluss des gemeinsamen Konzertes.
Während unsere Sybille "Amazing Grace" sang, wurde der
Saal langsam abgedunkelt und die Duisburger Kameraden trugen einen mit
Lichtern besetzten Anker herein.
Im Stillen gedachten wir aller auf See Gebliebenen.

ein gelungener Abschluss
Bewegende
Momente, die wir nie vergessen werden und ein schöner Abschluss
eines gemeinsamen Konzertes.Anschließend
spielte die Gruppe "Brot und Spiele" zum Tanz auf .So
endete dieser erfüllte Tag erst gegen Mitternacht.
Der Sonntag hielt wieder einmal einen der schwereren Programmpunkte bereit.
Abschied nehmen.
Nicht aber ohne einen Frühschoppen im "Haus der Kontakte".
Der bewegende Abschied, den ich in dieser Herzlichkeit von unseren Chormitgliedern
noch nicht erlebt hatte, war Lohn für die vielen Anstrengungen, die
mit solchen Höhepunkten nun einmal verbunden sind.
Unter Glockengeläut vom Sonntagsgebet der nahegelegenen Kirche traten
wir die Rückreise an und wussten alle, wir werden uns wiedersehen.
Schon am 18. Mai 2004 werden wir in der Kieler Petruskirche ein gemeinsames
Benefizkonzert geben.
Geschafft, aber gut gelaunt kamen wir gegen neunzehn Uhr im Kieler Marinestützpunkt
an.
Donnerstag findet die nächste Chorprobe statt. Fleißig weiter
üben denn die nächsten Höhepunkte stehen vor der Tür.
Peter Wilke
|